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Kommentar zum Thema « Drogenhunde in Schulen »

Januar 8, 2012

Mit Erstaunen habe ich über die Medien erfahren, dass die Polizei samt Spürhunde in den Klassen der Ackerbauschule in Ettelbrück regelmäßig auf Drogensuche geht. Daneben soll die Direktion zwei Klassen zu einer Urinprobe im Rahmen eines Drogenschnelltests gezwungen haben. Frei nach dem Motto « Jeder darf mal », aber was nützen diese Methoden? Weiterlesen …

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Evaluation oder: Was die OECD mit dem Dschungelcamp verbindet

Januar 8, 2012

Der folgende Text beschreibt nur ein Symptom eines korrumpierten oder bestenfalls verwirrten Zeitgeists, das, relativ unbemerkt von der Öffentlichkeit, zu teilweise grotesken Diskrepanzen zwischen dem anfangs Beabsichtigtem und dem letztens Resultierendem führt . Die Rede ist vom Wahn zur Evaluation. Der Autor schreibt diese Zeilen mit der Hoffnung, dass sie das Interesse des Lesers für die angeführte Thematik stimulieren. Weiterlesen …

Steht auf Empörte dieser Erde!

Oktober 13, 2011

– Steht auf für Frieden

Niemand glaubt mehr daran, dass Menschenrechte, Demokratie oder Frieden sich herbeibomben lassen. Kriege sind immer eine ökologische und humanitäre Katastrophe. Die Wahrheit stirbt bekanntlich zuerst. Kriege werden aus rein wirtschaftlichen Gründen geführt. Der Wachstumszwang des kapitalistischen Systems erfordert es dauernd neue Ressourcen zu erschließen und zu verschleudern. Machen wir Schluss mit dem Wahnsinn und sagen NEIN zu diesen Wirtschaftskriegen und diesem zerstörerischen System! Weiterlesen …

(Kreativer) Protest nicht erwünscht

Mai 8, 2011

Wir schreiben den 10. Dezember 2010. In Freiburg herrschte Ausnahmezustand. Tausende Polizisten patrouillierten durch die Innenstadt: Ginter, Sperren und Kontrollen wo das Auge hinblickte. Aber nicht nur der Verkehr und die Bewegungsfreiheit der Menschen wurde eingeschränkt, auch Bürgerrechte wurden an diesem Tag außer Kraft gesetzt. Und das alles damit Merkel, Sarkozy und Co. in Freiburg weiter an ihrer unsozialen Politk basteln konnten. Deutsch-französisches Gipfeltreffen nennt sich so was.

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No Emission, No Noise, But Movement, Freedom And Mobility

Mai 3, 2011

Letzten Freitag versammelte sich gegen 18 Uhr eine Gruppe Radler vor dem Hauptbahngof um zum zweiten Mal das Phänomen « Critical Mass » in Luxemburg aufleben zu lassen. Gerüstet mit Plakaten mit Botschaften wie « Velorution », « We are traffic » und « Honk if you like bikes », machten sich um die 30 Teilnehmer auf, die Stadt für gut eine Stunde unsicher zu machen. Weiterlesen …

Unterhaltung am Nachmittag

Januar 18, 2011

Der folgende Ausschnitt aus einem Dialog zwischen einem älteren Herrn, den wir in der Folge Herrn Skepsis nennen, und einem jungen Mann kann dem angeregten Leser dazu dienen, einiges über  die nächste Generation herauszufinden. Die ganze Konversation entsprang allerdings der Phantasie eines ebenso jungen Geistes, ist aber dessen Meinung nach aufrichtig genug, dass, wenn dieser Herr Skepsis und der angesprochene junge Mensch tatsächlich aufeinanderträfen, die beiden das Gespräch auch so oder so ähnlich führen würden. Stattfinden könnte die Begegnung typischerweise in der entspannten Nachmittagsatmosphäre eines gemütlichen Cafés, irgendwo in Europa. Skepsis übernimmt dabei instinktiv die Rolle des sokratischen Fragestellers, da er offensichtlich mehr über die Ansichten des aufstrebenden Gegenübers in Erfahrung bringen möchte. Da der Autor dieser Zeilen ein Altersgenosse des jüngeren ist, verrät der Text möglicherweise mehr über die nächste Generation als ihm zugetraut worden ist.

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Studentenprotester an England

November 15, 2010

Déi britësch liberal-konservativ Regierung ënnert dem Premier Cameron huet 2010 Spuermoossnamen an sämtlechen Bereicher ugekënnegt als Reaktioun op déi rekordverdächteg Staatsverscholdung.

D’Ausgaben fir Militär sollen an den nächsten 4 Joer em 8% gekierzt gin, d’Gehälter vun den Regierungsmemberen ëm 5%.

De Bildungsetat soll bis 2012 em 40% gekierzt ginn. Sou sënn d’Universitéiten an Zukunft nach méi op Studiengebühren ugewisen déi dann och nach eemol dramatesch erhéijt wärten ginn. Wann se bislo bei maximal 3.800 Euro/Joer luuchen, dann sollen se bis 2012 op 7.000 Euro/Joer erheicht ginn, an Ausnahmefäll suguer op 10.000 Euro/Joer. Weider sollen bis zu 25% vum Léierpersonal entloos ginn an d’Gehälter vun den Dozenten gekiirtzt ginn. Verschidden méi kleng Universiteiten mussen suguer zou maachen, well se sëch net ouni staatlech Hëllef finanzéiert kréien.

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20 things that happen in 1 minute

März 8, 2010

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Een gudden Dikkrecher deen bréngt eis all op Been!

Februar 10, 2010

…mee ween hätt geduecht daat déi eis jeemols op d’Strooss géingen droen fir ze demonstréieren!?

Liicht verwonnert hätt ech wuel nach virun puer Wochen soueng Norëcht opgeholl an hätt, net manner interesséiert an gespaant, weidergefrot waat der Däiwel dann den Grond wier, deen sou eng friem Reaktioun ënnert der lëtzebuerger Bevölkerung hervir géing ruffen. Ass se ieren aus hierem Dornrösschenschlof erwächt an huet sech an engem revolutionären Erkenntnisabléck dozou entschloss geent Turbo-Kapitalismus, Klimawandel, Krich, Aarmut an aaner eechtzehuelend Probleemer virzegoen?

Lossen mer et soen: Ganz souwait ass den Grond dann awer net ze sichen…

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Was die Besetzung noch war….

Januar 20, 2010

Die Besetzung war ein Ausbruch. Eine Flucht aus dem unsichtbaren Gefängnis namens Alltag. Eine Absage an seine Fesseln, seine öde Regelmäßigkeit und seine genormten Abläufe. Jeden Tag muss man mit ihm kämpfen um ihm ein bisschen Spannung, ein bisschen Freiheit und Besonderheit abzuverlangen. Alltag ich klage dich an, denn du stiehlst uns allen die größte Zeit unseres Lebens. Gibt  doch zu, dass du mit denen unter einer Decke steckst, die uns kleinkriegen und zähmen wollen. Es sind doch deine Ketten die uns auferlegt werden und uns jeden Platz zum Träumen nehmen! Oder willst du mir etwa sagen, dass deine Fesseln nicht jeden Sturm und Drang in uns unterdrücken?

Du willst uns doch nur in deinen Pflichten ersticken und uns zu deinen Robotern und Sklaven machen, du egozentrisches Wesen!

Gaukelst uns Sicherheit und Komfort vor und nimmst uns unsere Freiheit. Damit bist du doch eindeutig ein Teil dieses strukturschaffenden, alles normierenden und lähmenden großen Unbekannten! Du lässt uns unsere Bahnen immer enger ziehen bis nichts mehr von uns übrig bleibt und jeder Keim von Leben in uns erstickt ist. Raus aus den festgefahrenen Bahnen des Lebens und auf zu neuen Wegen, möchte man da in die Welt hinein rufen!

Denn sind nicht gerade jene Momente, die schönsten, wo man Neuland begeht und den Duft der Freiheit einatmet weil kein konventionelles Denk – und Verhaltensmuster uns den Weg vorgibt?

Die Besetzung war so ein Ausbruch. Und ich denke, man müsste viel öfters das Rad zum Stehen bringen, die Maschinerie stoppen um den Raum für die Reflexion und das Bewusstsein zu schaffen, den eine mündige und wache Gesellschaft letztendlich braucht, um sich intensiv und kritisch mit ihren Rahmenbedingungen auseinander zu setzen und sie, gegebenenfalls, zu ändern.

(ps)